Was Collaborative Marketing im Content Marketing leisten kann, darüber haben wir berichtet. Hier die Fortsetzung mit dem Fokus Nutzer-Content schlägt Marken-Content und Content Distribution ohne Streuverluste.

Im Hinblick auf eine konsumentenorientierte Ansprache gibt es eine Alternative: Collaborative Marketing, das Kunden als freiwillige Co-Marketers einbindet…

…wenn es dem eigenen Content am richtigen Spin fehlt

Die Themen sind da, aber wer bereitet sie für welche Kanäle in welchen Formaten auf? – An der Frage der Content-Kreation sind schon viele Content Marketing-Projekte gescheitert. Kostspielige Antworten versprechen externe Content Marketing-Dienstleister. Deren Einsatz kann sich lohnen: Schließlich sind es die kreativen Geschichten, die Konsumenten begeistern, wie die Yahoo-Studie „Return On Inspiration“ belegt hat. Demnach erhöhen innovative Content Marketing-Konzepte die Kaufbereitschaft um den Faktor 1,84, das heißt um 84 Prozent. Garantien dafür, dass aus internen oder hinzugekauften Ressourcen inspirierende Inhalte sprudeln, gibt es indes nicht. In der Mehrzahl kommen diese Inhalte ohnehin von den Nutzern selbst, 80 Prozent allen Internet-Contents ist nutzergeneriert. Dieses bei den Verbrauchern schlummernde Kreativpotenzial ist eine der Hauptsäulen des Collaborative Marketing. Es zu wecken, haben wir uns auf die Fahne geschrieben. Ein je nach Aufgabe und Marke von uns zusammengestelltes Panel online-affiner Kunden bildet die Basis für Social Content-Kampagnen. Die Markenfans entwickeln eigene Ideen mit Relevanz und spielen sie im Web, sei es in Form von Blogbeiträgen und Bewertungen, sei es per Fotos und Videos. Inspirierender User Generated Content zu geringeren Kosten, den Marken zudem über eigene Medien widerspiegeln und multiplizieren können.

…um Streuverluste bei der Distribution zu vermeiden

Es klingt wie eine Binsenweisheit und ist doch wert, erwähnt zu werden: Selbst gut gemachter Content verbreitet sich nicht von selbst. Um die gesamte Customer Journey abzudecken, ist es notwendig, ein eigenes Kommunikationssystem zu etablieren, das sich von einer Website über Social Media-Auftritte bis hin zu Werbung in TV, Print und Mobile-Angeboten erstrecken kann. Und dennoch bleibt es ein Glücksspiel, angesichts von mehr als 6.000 täglich auf Konsumenten niedergehender Werbebotschaften Kunden und solche, die es werden sollen, zur richtigen Zeit in der richtigen Stimmung für eine werbliche Information zu interessieren. Zielgerichtet ist das Konzept der Earned Content Distribution per Word-of-Mouth. Und zwar mit Hilfe eigens dafür gewonnener, freiwilliger Co-Marketers. Zwei Millionen intrinsisch motivierte Menschen haben bei uns so viele Informationen über sich zur Verfügung gestellt, dass sie auch für Collaborative Marketing Aktivitäten mit sehr spitz definierten Zielgruppen als Multiplikatoren wirken. Der WOM-Spezialist kann bei der Auswahl seiner „Co-Marketers“ unter anderem auf Erfahrungen aus mehr als 1.000 weltweit realisierten Kampagnen zurückgreifen. Geeignete Kandidaten kennen die Interessen ihrer Freunde und Bekannten am besten. So entstehen Millionen von direkten Kontakten ohne Streuverlust, und zwar auch bei schwierigen Marketingaufgaben, etwa für als unspektakulär geltende Produkte wie Zahnpasta oder komplexe Themen wie Laktose-freie Ernährung.

 

Lesen Sie auch den ersten Teil von „Collaborative Marketing: Wenn Unternehmen ihren Kunden vertrauen“.

 

Titelbild: © Dave Meier – picography.com

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