Collaborative Marketing: Wenn Unternehmen ihren Kunden vertrauen, Teil 1

Was Collaborative Marketing im Content Marketing leisten kann, Teil 1
Der Content – Geschichten, Themen, Nachrichten, Bilder – sei gar nicht so schwer zu beschaffen, behaupten Kommunikationsfachleute. Unternehmen verfügten über ein ungeahntes Reservoir an Storys und dieser Schatz müsse nur gehoben werden. Doch heben ist das eine, die Geschichten spannend zu erzählen, aufzubereiten, zu streuen, und zwar zielorientiert und zielgruppengerecht, das andere. Zumal dieses traditionelle Sender-Empfänger-Modell in der digitalen Welt an seine Grenzen stößt. In Hinblick auf eine konsumentenorientierte Ansprache gibt es eine Alternative: Collaborative Marketing, das Kunden als freiwillige Marketing Assistenten einbindet…

…damit Produkt-News Aufmerksamkeit erzielen

Der Verbraucher trifft immer schneller eine Entscheidung darüber, was ihn interessiert und was nicht. Der in Kanada erhobenen Microsoft-Studie „Attention Spans“ zufolge liegt die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen, der digitale Medien nutzt, mittlerweile unter der eines Goldfischs. Online-Werbung wird schnell übersprungen, weil sie der Suche nach einer Information meist nur im Weg steht. Die Hoffnung vieler Unternehmen ruht darauf, stattdessen die Wahrnehmung für ihre Produkte mit einzigartigen Inhalten, also etwa tollen Geschichten, zu erhöhen. Was aber kann in Zeiten des Informationsüberflusses leichter Aufmerksamkeit erzielen, als relevante Geschichten von Freunden, Verwandten und Bekannten? Deren Chancen, nicht aussortiert oder weggeklickt zu werden, steigen exponentiell, wenn Marken mit Menschen zusammenarbeiten, die Spaß daran haben, Produkte auszuprobieren, und die ihr hinzugewonnenes Know-how gezielt mit aufgeschlossenen Mitmenschen teilen wollen. Der Word-of-Mouth- und Collaborative Marketingspezialist trnd wählt aus seinem zwei Millionen Köpfe zählenden Konsumentenpanel die echten Fans einer Marke aus, die genau wissen, mit welchen Erfahrungen und Empfehlungen sie den Nerv treffen.

…weil das Misstrauen zunimmt

Skandale kommen, gehen und geraten in Vergessenheit. Was bleibt, ist ein diffuses Misstrauen. Vielen Konsumenten gelten Unternehmen als Absender von Botschaften per se zunächst einmal weniger vertrauenswürdig. Nicht von ungefähr vertraut laut „Edelman Trust Barometer 2016“ nur ein Drittel der Deutschen über 18 Jahren unternehmenseigenen Medien wie Corporate Websites und Kundenmagazinen. Es gilt: Der Kunde selbst genießt das höchste Vertrauen, der glaubwürdigste Content kommt von ihm, wenn es um Erfahrungen mit Produkten geht. Um diesen Vorteil nicht zu gefährden, hält trnd seine unbezahlten Mitglieder ausdrücklich dazu an, offen und ehrlich ihre Meinung zu sagen. Es gehe nicht darum, „mit billigen Werbegeschenken Eure Meinung zu erkaufen, sondern um ehrliche Mundpropaganda“, heißt es in den FAQ zur trnd-Mitgliedschaft. Authentizität dient schließlich nicht nur potenziellen Kunden: Von kritischem Feedback können auch die Unternehmen profitieren und ihre Produkte optimieren.
Vorschau: Lesen Sie in Kürze den zweiten Teil dieses Artikels “Wenn Unternehmen ihren Kunden vertrauen“ mit den Schwerpunkten:

– Nutzer-Content schlägt Marken-Content
– Content Distribution ohne Streuverluste.

Titelbild: © Unsplash.com

Menü