Die Krise bietet Firmen mit Geschäftskunden viele Möglichkeiten für PR

Wir sind in der zweiten Phase der globalen Corona-Krise angekommen. Europaweit wird der Shutdown schrittweise aufgehoben. Trotz Lockerungen dominieren Schutzmaßnahmen den Alltag und so wird es sicher noch eine Weile bleiben. Die Pandemie hat die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen in jedem Sektor radikal verändert. Jedes Unternehmen muss nun Strategien entwickeln, wie reguläre Geschäftstätigkeiten wieder zum Laufen gebracht werden können und das ohne Planungssicherheit. Denn keiner kann absehen, wie sich die Pandemie entwickelt. Welche Chancen ergeben sich daraus für die B2B PR in der Corona-Krise?

Nicht “business-as-usual” sondern “business-continuity”

Corona zwingt Unternehmen zu Überlegungen zum Neustart oder zur Neuausrichtung ihrer Geschäftstätigkeiten. Dies gilt branchenübergreifend. Fünf Bereiche stehen dabei im Fokus, wie die nachfolgende Grafik zusammenfassend zeigt und die hier weiter ausgeführt werden. Aktuell geht es in Unternehmen um:

Aktuelle Herausforderungen am Markt bieten immer Ansätze für eine aktive Kundenkommunikation und damit für ein aktives PR-Themensetting. Unternehmen können jetzt die veränderte Marktlage aufgreifen und ihren Kunden Lösungen für die Herausforderungen anbieten, um so Möglichkeiten aus der Krise aufzuzeigen. Oder ein Unternehmen präsentiert sich aktiv selbst, wie es mit den Herausforderungen umgeht, als Role-Model im besten Sinne. Es geht hier also nicht um ein Weiter-so wie vor der Krise („business-as-usual“) sondern vielmehr um „business-continuity“ – also die Fortführung der Geschäftstätigkeiten unter neuen Bedingungen.

B2B-PR in der Coronakrise: So geht’s

Wie funktioniert dieses Themensetting? Nehmen Medien gerade in der jetzigen Zeit solche Themen an? Dazu möchten wir Ihnen zwei Beispiele unserer aktuellen Arbeit mit auf den Weg geben: Für das allgegenwärtige Thema “Zukunft der Arbeit“ realisierten wir für den größten deutschen Fach- und Berufsverband für Supervision und Coaching (DGSv)  einen umfangreichen Artikel im FAZ Wochenend-Dossier „Beruf und Chance“ über die DGSv-Expertise zu Führungsfragen während der Krise. Dem Artikel, der auch auf FAZ.net+  erschien, lag eine von uns initiierte Blitzumfrage unter den 4.300 Verbandsmitgliedern zugrunde. Die Redaktion interviewte zudem den DGSv-Verbandssprecher.

Eine Veröffentlichung zum Thema „Digitalisierung“ setzten wir vor kurzem für unseren PR-Kunden Stibo Systems in der Fachzeitschrift Health & Care Management um. Dabei ging es um optimierte Lieferketten in deutschen Krankenhäusern, nicht nur im Hinblick auf Patientendaten, sondern auch auf die Verwaltung der medizinischen und technischen Produkte, die Kliniken nutzen. Ein brandaktuelles Thema, innerhalb dessen sich das Softwareunternehmen Stibo Systems – Marktführer im Bereich Stammdatenverwaltung – als Lösungsanbieter präsentiert.

Need for speed & customer sentiment

Die Beispiele zeigen: B2B-PR in der Corona-Krise erfordert aufgrund der Aktualität Schnelligkeit, sowohl in der Themenentwicklung als auch in der Umsetzung. Und sie erfordert das richtige Gespür für Wahrnehmungen seitens der Zielgruppen, die sich aktuell sehr dynamisch verändern.

Lesen Sie mehr zu dem Thema in unserem Artikel „B2B Kommunikation in Zeiten von Corona: Bereiten Sie sich jetzt auf die neue Normalität vor“.

 

Dieser Beitrag ist Teil unserer Artikelserie für mittelständische B2B-Unternehmen.

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